Breitensport / Traditionelles Karate-Do

MeditationDer Begriff „Breitensport“ innerhalb des Karate ist eine sehr verallgemeinernde Bezeichnung, beinhaltet dieses Ressort doch bis auf den Ressortbereich Wettkampf alles, was das Karate ausmacht. Und das ist sehr viel!

Natürlich gibt es Berührungspunkte mit dem Wettkampfkarate und beides beeinflusst sich in gewisser Weise, doch ist der Breitensport der vielfältigste und bunteste, aber auch der traditionellere und tiefgreifendere Teil.

Das Ressort „Breitensport“ beinhaltet u.a.

  • Das traditionelle Karate und historische Aspekte
  • Gesundheitsangebote
  • Selbstverteidigung
  • Kobudo (Traditionelle Waffenübungen)
  • Ergänzende Übungen wie Tai Chi, Chi Gong, Vitalpunktlehre
  • Altersbezogene Angebote wie Karate Jukuren (Karate für Ältere)
  • Soundkarate für Kinder und Jugendliche

Gesundheit

Karate ist Gesundheit!

Die Kampfkunst Karate ist jeher aufgrund ihrer östlichen Herkunft auch traditionell mit dem Thema „Gesundheit“ eng verwoben. So verwundert es nicht, dass Karate tatsächlich zu den gesündesten Sportarten zählt, die mit besonderer Achtung auf sich und andere ausgeführt wird. Nur 0,3 % aller Sportunfälle finden in der Sportart Karate statt*.

Gymnastik

Vielseitigkeit ist Trumpf!

Training_KoordinationKarate ist eine individuell an die eigenen körperlichen Bedürfnisse anpassbare Sportart für jedes Alter, die Fähigkeiten fördert und die traditionell sehr viel Wert auf Respekt und gegenseitiger Achtung sowie gesundheitliche Aspekte legt. Klare und strikte Regeln im Dojo und Wettkampf schützen die Gesundheit der Karateka.

Aufgrund seiner vielseitigen Anforderungen an Körper und Geist ist Karate ideal als Ausgleich zu den Anforderungen des Alltags: Der Karateka trainiert Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit. Das macht fit! Egal ob alt oder jung, mit Entspannungstechniken, Atemübungen und Meditation steigert er seine Konzentrationsfähigkeit und schult die eigene Körperwahrnehmung.

Vitalpunkte

Zusätzliche Angebote

Aber nicht nur Karate selbst, das durch seine Vielseitigkeit Gesundheit und Wohlbefinden fördert, sondern auch die in vielen Karatevereinen zusätzlich angebotenen Tai Chi-, Chi Gong und Meditationseinheiten, die traditionell immer sehr ausführliche Gymnastik am Anfang eines jeden Trainings sind wichtige gesundheitsfördernde Elemente.

Besondere Förderung und Beachtung findet das Thema Shiatsu, die Vitalpunkt- und Meridianmassage, das u. a. auch bei den Ausbildungen des DKV besondere Beachtung findet. Hier werden eigene Ausbildungsreihen angeboten.

Karate ist anerkannte Gesundheitssportart!

WHO-LogoIm Jahr 2003 wurde Karate von der Weltgesundheitsorganisation WHO zum gesundheitsfördernden Sport erklärt, auch eine wichtige internationale Bestätigung für das Karate.

2009 erkannte auch der Bayerischen Behinderten- und Reahbilitations-Sportverband die vielen gesundheitlich relevanten Möglichkeiten des Karate an – Karate und seine Übungen wird als Möglichkeit Behindertensportart und zur Rehabilitation eingesetzt.

 
* Quelle: Sportunfalldatenbank der Ruhr-Universität Bochum und der ARAG Sportversicherung, 170.000 Sportunfälle, Stand August 2009

Selbstverteidigung

Karate entstand aus dem Bedürfnis, sich selbst in Wort und Tat verteidigen zu können. Die Techniken und die Strategien, die in dieser Kampfkunst über viele Jahrhunderte entwickelt wurden, wurden in verschiedenen Lehrmethoden von Meister zu Schüler weitergegeben.

Im Laufe der Zeit kamen neue, ebenso wichtige Kriterien wie Erhaltung und Förderung der Gesundheit hinzu, die den ursprünglich zentralen Aspekt "Selbstverteidigung" zur Seite rückten. Dennoch ist dieses ursprüngliche Thema sehr wichtig und der Urkern dieser Kampfkunst. Aus diesem Grund bietet der Bayerische Karate Bund zu diesem Aspekt viele Lehrgänge und Seminare mit anerkannten internen und externen Selbstverteidigungsexperten sowie eine Sonderlizenz-Ausbildung zum Gewaltpräventions- und Selbstverteidigungstrainer an.

Zentrale Lehr- und Ausbildungsinhalte im Bereich Gewaltprävention und Selbstverteidigung sind u.a.

  • Strategien zur Selbstverteidigung und Selbstbehauptung
  • Grundkenntnisse der Psychologie, Kommunikation und Soziakpädagogik
  • Deeskalation
  • Opfer- und Täterverhalten
  • Gewaltprävention
  • Technische Lehre (Technik und Anwendung)
  • Waffenlehre
  • Vitalpunktlehre
  • Rechtliche Aspekte

Selbstverteidigung wird, sofern es explizit angeboten wird, in den Vereinen entweder während des normalen Karatetrainings oder in zusätzlichen Einheiten geübt. Des Weiteren gibt es zahlreiche Lehrgänge, die innerhalb des BKB Selbstverteidigung in seinen unterschiedlichsten Variationen als Thema beinhalten.

 Quelle und weitere Infos: www.karate-bayern.de

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Der Bayerische Karate Bund e.V.
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Geschäftsstellenleiter

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